Datengestützte Entscheidungsgrundlagen für Ihr Unternehmen – auf Basis qualitativer Tiefe und quantitativer Validierung.
Was bewegt Ihre Kunden, Mitarbeitenden oder Partner wirklich – und wo liegen die grössten Hebel für Verbesserung? Eine evidenzbasierte Analyse beantwortet diese Fragen mit einem Mixed-Methods-Ansatz: qualitative Tiefeninterviews, moderierte Fokus-Workshops und quantitative Erhebungen liefern eine fundierte Entscheidungsgrundlage.
Die Methode ist aus der Forschung entwickelt – DBA Middlesex, Springer-Gabler-Monografie zur agilen Arbeitsorganisation in der Intralogistik – und in der Beratungspraxis erprobt.
Eine Methode, viele Anwendungen
Im Kern steht eine wissenschaftlich fundierte Mixed-Methods-Analyse — übertragbar auf unterschiedliche Fragestellungen, in denen es darauf ankommt, fundierte Erkenntnisse zu gewinnen statt aus dem Bauch zu entscheiden. Die Methode verbindet qualitative Tiefe (was bewegt die Menschen wirklich?) mit quantitativer Breite (wie verteilt sich das auf die Gesamtheit?) und liefert daraus eine belastbare Entscheidungsgrundlage – wissenschaftlich abgesichert und praxisnah anwendbar.
Sie ist branchenübergreifend einsetzbar – mit besonderer Tiefe in Logistik, Supply Chain und operativen B2B-Kontexten. Sechs typische Anwendungsbeispiele zeigen die Bandbreite:
- Kundenzufriedenheit und Loyalität – Net Promoter Score, Service-Qualität, Weiterempfehlungsbereitschaft
- Mitarbeiterzufriedenheit und Engagement – Arbeitsklima, Führung, Identifikation, Fluktuationsprävention
- Prozess- und Servicequalität – operative Effizienz, Durchlaufzeiten, interne Schnittstellen
- Lieferanten- und Partnerbewertung – Performance-Monitoring, Beziehungsqualität, Risikobewertung
- Strategische Entscheidungsgrundlagen – Marktanalysen, Standortbewertungen, Make-or-Buy
- Change-Management und Transformation – Akzeptanz, Stakeholder-Mapping, Wirksamkeitsmessung
Methode und Vorgehen
Eine evidenzbasierte Analyse folgt einem bewährten vierstufigen Ablauf, der qualitative Tiefe mit quantitativer Breite verbindet. Jede Phase baut systematisch auf der vorherigen auf.

Phase 1 – Qualitative Tiefeninterviews
6–10 Schlüsselpersonen, semi-strukturierte Einzelinterviews à 45–60 Minuten. Offene Fragen, Critical-Incident-Technique. Ergebnis: strukturiertes Themenraster ohne vorgefertigte Kategorien.
Phase 2 – Fokus-Workshops
15–25 Personen in 2–4 Gruppen, moderierte Workshops à 90–120 Minuten. Brainwriting, Dot-Voting, Card Sorting. Ergebnis: validiertes und priorisiertes Set an Leistungselementen.
Phase 3 – Quantitative Erhebung
200–500 Teilnehmende, Online-Umfrage über 2–3 Wochen. Jedes Leistungselement wird zweidimensional gemessen: Wichtigkeit und Erfüllung. Zusätzlich: Gesamtzufriedenheit, Net Promoter Score, offene Fragen, Segmentierung.
Phase 4 – Analyse und Reporting
Importance-Performance-Analyse (IPA-Matrix), Treiber-Analyse, NPS-Benchmarking, Segmentauswertungen. Ergebnis: priorisierte Handlungsempfehlungen mit klarem Umsetzungshorizont.
***Oben genannte Zahlen sind als Beispiele gedacht und abhängig vom gegebenen Auftrag

Was Sie am Ende erhalten
- Management Summary (2–3 Seiten) – die wichtigsten Ergebnisse und Handlungsempfehlungen kompakt
- Detailbericht – ausführliche Auswertung mit Grafiken, Tabellen und statistischen Kennzahlen
- IPA-Matrix – Visualisierung aller Leistungselemente in der Importance-Performance-Matrix
- Treiber-Analyse – Identifikation der einflussstärksten Faktoren
- Segmentanalysen – differenzierte Auswertung nach Stakeholder-Gruppen
- Konkrete Handlungsempfehlungen mit Umsetzungshorizont
- Persönliche Ergebnis-Präsentation vor Ihrem Management-Team
Warum dieser Ansatz wirkt
Standardisierte Befragungen greifen oft zu kurz, weil sie branchenspezifische Dynamiken nicht abbilden. Komplexe B2B-Leistungsketten – etwa in der Logistik – erstrecken sich über viele Touchpoints, von der Offerte bis zur Reklamationsbehandlung. Jeder dieser Touchpoints wird im Vorgehen separat erfasst und mit den subjektiven Zufriedenheitsdimensionen verknüpft.
Hinzu kommt der B2B-Kontext: In vielen Branchen entscheiden mehrere Personen über die Zusammenarbeit. Der Methodenansatz berücksichtigt diese verschiedenen Stakeholder-Perspektiven – Einkauf, operative Leitung, Endnutzer – und macht ihre teils unterschiedlichen Sichten sichtbar.
Wie ein Projekt aussehen kann
Eine illustrative Skizze auf Basis typischer Konstellationen in der Kontraktlogistik – das Szenario ist anonymisiert, die Zahlen sind plausibel.
Ausgangslage: Ein mittelständischer Logistikdienstleister mit rund 350 Mitarbeitenden verliert Kunden trotz wettbewerbsfähiger Preise. Reklamationsrate stagniert bei 4,2 %, Mitarbeiterfluktuation im Lager bei 18 % p.a., NPS von +12 – deutlich unter Branchendurchschnitt.
Vorgehen über 12 Wochen: 8 Tiefeninterviews, 3 Workshops mit 22 Teilnehmenden, Online-Erhebung mit 347 Antworten (Rücklauf 58 %), IPA-Matrix mit Treiber-Analyse und Massnahmenplan in Woche 12.
Mögliche Ergebnisse: NPS-Anstieg von +12 auf +28 (Branchendurchschnitt erreicht), Reklamationsrate um 41 % reduziert, Mitarbeiterfluktuation um 9 Prozentpunkte gesenkt, drei Neukunden durch aktivierte Weiterempfehlungen.
Projektrahmen
Ein typisches Projekt erstreckt sich über 10–14 Wochen von der Kick-off-Sitzung bis zur Ergebnispräsentation. Der genaue Zeitrahmen hängt von der Grösse der Zielgruppe und der Komplexität der Fragestellung ab.
Die Investition richtet sich nach Umfang und Komplexität. Gerne erstelle ich Ihnen ein individuelles Angebot auf Basis eines unverbindlichen Erstgesprächs.
Methodenpapier und Vertiefung auf Anfrage
Diese Seite zeigt die Grundzüge des Vorgehens. Ein detailliertes Methodenpapier mit den einzelnen Phasen, dem Fragebogendesign und konkreten Logistik-Beispielen sowie eine ausführlichere Präsentation stelle ich gerne im Rahmen eines unverbindlichen Erstgesprächs zur Verfügung. So klären wir gemeinsam, ob die Methode zu Ihrer Fragestellung passt und in welcher Tiefe das Projekt sinnvoll aufgesetzt wird. Auf Wunsch erstelle ich Ihnen anschliessend eine konkrete Offerte auf Basis Ihres Anforderungsprofils.